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Road Angels ultimativer Leitfaden für Dashcams

Road Angel's Ultimate Guide to Dash Cams

Sie suchen also eine Dashcam, aber die Auswahl ist so groß, dass Sie gar nicht wissen, welche die richtige ist! Von günstigen Modellen wie Temu oder Wish bis hin zu unserer eigenen 4K Halo Ultra Dashcam – die Vielfalt an Dashcams ist schier unendlich.

Keine Angst – Road Angel hilft Ihnen mit unserem „Ultimativen Leitfaden für Dashcams“ dabei, sich in der Welt der Dashcams zurechtzufinden. Wir unterstützen Sie beim Lernen und Auswählen der perfekten Dashcam für Ihre Bedürfnisse und bieten Ihnen detaillierte Informationen zur Einrichtung, Verwendung und optimalen Nutzung Ihrer Dashcam.

Inhalt

  1. Einführung in Dashcams
  2. Die Geschichte der Dashcams
  3. Arten von Dashcams
  4. Funktionen und Technologie der Dashcam
  5. Die Vorteile einer Dashcam
  6. Dashcams entlarvt

Einführung in Dashcams

Fangen wir mit den Grundlagen an und erklären wir Ihnen das Konzept der Dashcam und ihre Funktionen. Dashcams sind kleine Videorekorder, die auf dem Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe angebracht werden. Wenn Ihnen ein Auto die Vorfahrt nimmt oder ausscheren will, zeigen Sie normalerweise darauf und rufen: „Ich habe eine Dashcam!“ (Das kommt häufiger vor, als Sie denken!). Spaß beiseite: Dashcams können Ihnen im Ernstfall helfen – sei es bei einfachen Fahrfehlern, rücksichtslosen Fahrern, Betrügern, die Unfälle inszenieren, oder auch bei Naturkatastrophen.

Dashcams unterscheiden sich in ihren Funktionen wie Bewegungserkennung, GPS-Tracking, Nachtsicht-/Schlechtlichtaufnahmen, Bildschirm-/kein-Bildschirm-Optionen und vielen anderen Merkmalen – wir werden aber auf jedes einzelne Merkmal genauer eingehen (klicken Sie, um zu den Dashcam-Funktionen zu scrollen).

Die Geschichte der Dashcams

Dashcams sind doch eine neue Erfindung, oder? Falsch! Ganz und gar falsch sogar.

  • 1980er Jahre: Die Idee der Dashcams stammt eigentlich aus den frühen 1980er Jahren, als die Polizei riesige Kameras/VHS-Kameras auf Stativen in ihre Fahrzeuge stellte, um sowohl die Sicherheit zu gewährleisten als auch die Strafverfolgung zu erleichtern.
  • 1990er Jahre: In den 1990er Jahren wurde das Konzept dann auf den zivilen Gebrauch ausgeweitet (stellen Sie sich vor, Sie fahren als Familie mit einer VHS-Kamera in der Mitte des Fahrzeugs herum!).
  • Anfang der 2000er Jahre: Kurz nach dem Jahr-2000-Problem begann Europa, die gesamte Ideologie der Dashcams für Versicherungszwecke zu übernehmen.
  • Mitte der 2000er Jahre: Nach einem massiven Anstieg von Versicherungsbetrug und korrupten Strafverfolgungsbehörden in Russland erlebten wir einen großen Boom bei Dashcams, da diese zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Technologie wurden, um Sie und Ihr Auto zu schützen.
  • Anfang der 2010er Jahre: Da Technologie weltweit zugänglicher und günstiger wird, haben immer mehr Autofahrer vorsorglich Dashcams eingesetzt.
  • 2013: Das öffentliche Bewusstsein für die Leistungsfähigkeit von Dashcams stieg nach dem Meteoriteneinschlag von Tscheljabinsk in Russland sprunghaft an.

  • 2015 bis 2020: Zunehmende Bedenken hinsichtlich der Fahrzeugsicherheit und der Haftung von Versicherungen führten zu einem starken Anstieg der Nutzung von Dashcams. Zu den neuen Funktionen gehören Dual-Kameras für Aufnahmen vorne und hinten, verbesserte Nachtsicht und die Integration mit Smartphone-Apps.
  • 2020er Jahre: Die Technologie von Dashcams wird weiterentwickelt und bietet Funktionen wie Cloud-Speicherung, KI-gestützte Warnungen vor potenziellen Gefahren und die Integration in umfassendere Fahrzeugtelematiksysteme.

Arten von Dashcams

Wussten Sie, dass es verschiedene Arten von Dashcams gibt? Es klingt vielleicht seltsam, aber es gibt sie wirklich – wir sind nicht mehr nur auf die nach vorne gerichteten Dashcams mit ihren aufdringlichen Bildschirmen beschränkt!

  • Frontkamera: die traditionelle Dashcam, einfach eine normale Frontkamera, die alles vor Ihnen aufzeichnet (altbewährt!).
  • Rückspiegel-Dashcam: Diese Dashcam ersetzt im Wesentlichen Ihren Rückspiegel und bietet Ihnen eine klare und deutliche Sicht auf das, was sich hinter Ihnen befindet, während sie gleichzeitig sowohl vorne als auch hinten aufzeichnet – und das alles auf unaufdringliche Weise.
  • Front- und Heckkamera: Dank des Dual-Linsen-Systems können Sie aus verschiedenen Blickwinkeln filmen – in diesem Fall sowohl die Vorderseite als auch die Rückseite des Fahrzeugs.
  • Cockpit-Ansicht: Manchmal kann eine Cockpit-Ansicht nützlich sein, wenn es um Fahrzeugsicherheit/Diebstahl geht, und noch mehr, wenn es um die Überwachung und Aufzeichnung von Fahrgästen durch Taxis mittels Videoüberwachung geht.

Funktionen und Technologie der Dashcam

Dashcams haben sich im Laufe der Jahre enorm weiterentwickelt. Sie sind auf die Größe von Geräten geschrumpft, die in die Hosentasche passen, können die gefahrene Geschwindigkeit anzeigen, 4K-Videos aufzeichnen, Kollisionen erkennen und vieles mehr – und wir möchten Ihnen hier alles darüber erzählen.

  • Größe: Von den riesigen VHS-Kameras auf Stativen in den 80er Jahren bis hin zum heutigen Taschenformat-Retter haben sich Dashcams mit der Zeit richtigerweise weiterentwickelt und sind kleiner geworden, wodurch sie weniger ablenkend und so diskret wie möglich sind, ohne dabei an Qualität und Funktionen einzubüßen.
  • Qualität: Die Videoqualität von Dashcams ist jetzt HD-Qualität, von 720p bis 4K – und wir können zukünftig sogar 8K anbieten! So erhalten Sie stets gestochen scharfe Aufnahmen, egal ob für Versicherungszwecke oder zur späteren Ansicht für den privaten Gebrauch.
  • Speicher: Der Speicher im Allgemeinen hat sich über alle Technologien hinweg weiterentwickelt, aber die meisten Dashcams verwenden SD-Karten oder eine Art internen Speicher wie eine SSD.
  • Telematik: Dashcams können jetzt Telematikdaten wie Geschwindigkeit, Standort und sogar die voraussichtliche Route auf Basis von Echtzeitinformationen aufzeichnen – ideal für das Flottenmanagement!
  • G-Kraft-Messungen: Einige Dashcams können sogar G-Kräfte aufzeichnen, sei es bei schneller Beschleunigung, starkem Bremsen, scharfen Kurven oder sogar Kollisionen.
  • Audioaufzeichnung: Dashcams verfügen heutzutage über eine noch bessere Audioaufzeichnungsqualität, was zu einer genaueren Darstellung der Videoaufnahmen (z. B. Geräusche einer Kollision) führt.
  • Konnektivität: Heutzutage ist Konnektivität allgegenwärtig und ermöglicht die Übermittlung von Echtzeitinformationen an den gewünschten Ort. Ob es nun darum geht, frühere Aufnahmen auf dem Smartphone anzusehen (natürlich nur, wenn man sicher angehalten wird!) oder Live-Telematikdaten an den Flottenmanager zu senden – Dashcams können all dies aufzeichnen.

Die Vorteile einer Dashcam

Die Nachteile von Dashcams gibt es eigentlich nicht, dafür aber umso mehr Vorteile, und wir erklären Ihnen hier, was sie sind und warum!

  • Sicherheit: Egal ob Sie fahren, stehen, parken oder sich nicht in der Nähe des Autos befinden, eine Dashcam kann in jeder Situation Überwachung bieten (sofern fest verkabelt) und Ihnen so rund um die Uhr Sicherheit gewährleisten, egal wo sich Ihr Auto befindet.
  • Senkung der Versicherungsprämien: In der Regel senkt der Besitz einer Dashcam Ihre Versicherungsprämien (abhängig vom Kfz-Versicherer) – dies liegt daran, dass im Falle eines Unfalls aufgezeichnete Beweise vorliegen.
  • Unvergessliche Momente festhalten: kein typischer Vorteil, aber dennoch einer; unterwegs können Sie ungewöhnliche Ereignisse wie Meteoritenschauer oder etwas so Einfaches wie die schöne Erinnerung an einen herrlichen Sonnenuntergang festhalten.
  • Überwachung & Verfolgung: Durch den Einsatz von Telematik können Sie das Fahrverhalten einfach überwachen. Dies bietet in Kombination mit der Fahrzeugortung eine hervorragende Lösung für das Flottenmanagement.

Dashcams entlarvt

Im Internet kursieren viele Gerüchte und Spekulationen über Dashcams, die man durchaus als Nachteile oder zumindest als potenzielle Nachteile auffassen kann. Wir werden einige dieser Mythen über Dashcams genauer unter die Lupe nehmen und Ihnen die ungeschminkte Wahrheit präsentieren.

  1. Dashcams verletzen die Privatsphäre
    Das ist schlichtweg falsch. Dashcams sind für den Einsatz auf öffentlichen Straßen konzipiert, und laut britischem Recht sind öffentliche Straßen öffentliches Eigentum, das die Aufzeichnung von Personen und Gegenständen von jedem beliebigen Ort aus erlaubt, genau wie bei jeder anderen Kamera, einschließlich Handykameras und Überwachungskameras.
  2. Dashcams sind nur für schlechte Fahrer notwendig.
    Auch hier gilt: Nein! Dashcams tragen zur Sicherheit Ihres Fahrzeugs bei und können darüber hinaus besondere Momente auf Ihren Reisen festhalten, beispielsweise Landschaften oder ungewöhnliche Ereignisse.
  3. Dashcams sind illegal
    In Großbritannien sind Dashcams völlig legal. In den meisten Fällen werden sie sogar empfohlen, da sie die Verkehrssicherheit erhöhen und andere wichtige Informationen liefern.
  4. Dashcams entladen die Autobatterie
    Hätte man diese Frage vor einigen Jahren gestellt, wäre die Antwort möglicherweise anders ausgefallen – aber dank des technologischen Fortschritts in diesem Bereich verfügen Dashcams heute über eingebaute Sensoren, die dafür sorgen, dass sich die Dashcam abschaltet, wenn die Autobatterie einen bestimmten Ladezustand unterschreitet.
  5. Dashcams sind schwierig zu installieren und zu bedienen.
    Dashcams lassen sich relativ einfach fest verkabeln, die meisten sind aber sofort einsatzbereit. Die meisten Dashcams haben eine benutzerfreundliche Oberfläche, unsere eigenen Dashcams verzichten jedoch auf ein störendes Display – wir nutzen stattdessen die Road Angel App, damit Sie die Aufnahmen auch außerhalb der Fahrt sicher ansehen können.
  6. Alle Dashcams sind gleich
    Das bringt uns hier bei Road Angel immer wieder zum Schmunzeln, denn es herrscht der weitverbreitete Irrglaube, dass alle Dashcams nur eines können – aufzeichnen. Zwar ist das der Hauptzweck einer Dashcam, doch die Kombination verschiedener Funktionen macht jede einzelne einzigartig.

Dominic Riley