ABTEILUNG FÜR TRANSPORTSTATISTIK: DIE GESCHWINDIGKEITSZONEN, DIE FAHRER IMMER BRECHEN
Die jährlichen Statistiken des Verkehrsministeriums zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen zeigen, dass etwa 86 % der Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 mph überschreiten, und in den frühen Morgenstunden steigt diese Zahl sogar auf erschreckende 94 %.
Das Verkehrsministerium (DFT) untersuchte über 1.000 Fahrzeuge und veröffentlichte neue Statistiken. Diese zeigen, dass im vergangenen Jahr zwar nur neun Prozent der Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung von 96 km/h (60 mph) überschritten, die Wahrscheinlichkeit eines Verstoßes in 32-km/h-Zonen (20 mph) jedoch fast zehnmal höher ist. Die durchschnittliche Geschwindigkeit der Pkw in diesen Zonen lag bei 42 km/h (26 mph). Die Schuld liegt aber nicht allein bei den Autofahrern. Die Zahlen belegen, dass im vergangenen Jahr auch 77 Prozent der Fahrer größerer und 53 Prozent der Fahrer kleinerer Busse die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten. Bei Lkw waren es sogar 75 Prozent, bei leichten Nutzfahrzeugen (LCV) 84 Prozent und bei Motorradfahrern 85 Prozent. Letztere stellten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43 km/h (27 mph) in 32-km/h-Zonen die größte Gruppe dar.
Interessanterweise zeigen die Zahlen, dass Autofahrer Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 Meilen pro Stunde eher befürworten, aber etwas mehr als die Hälfte der Autofahrer und Motorradfahrer raste in diesen Zonen immer noch.
Die DFT-Studie war auf Autobahnen deutlich umfassender, wo über eine halbe Million Fahrzeuge überwacht wurden. Fast die Hälfte (48 %) der Autofahrer wurde beim Geschwindigkeitsüberschreiten beobachtet, 12 % überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 16 km/h oder mehr.
Unterdessen fuhren 56 % der Motorradfahrer auf der Autobahn zu schnell, wobei ein höherer Anteil – 20 % – dies mit mehr als 16 km/h tat. Und nur ein Prozent der Lkw – die, wohlgemerkt, über Geschwindigkeitsbegrenzer verfügen – fuhren im vergangenen Jahr auf Autobahnen zu schnell.
Diese Zahlen sind seit etwa sieben Jahren unverändert, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht zu hoch sind. Geschwindigkeitsbewusstsein ist beim Autofahren eine moralische Pflicht – unabhängig von der Geschwindigkeitsbegrenzung. Uns ist jedoch bewusst, dass die Beschilderung nicht immer optimal ist.
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